AdSense Keywörter
Mittwoch, 10 März 2010
Sinkende Einnahmen bei steigenden Besucherzahlen
Immer wieder finde ich im Netz verschiedne Beiträge über teure AdSense Keywörter, die besonders hohe Klickpreise für den Publisher erzielen. Einige Publisher suchen gezielt nach solchen Wörtern, sichern sich starke Domain und kreieren Content, der dann im nächsten Schritt mit AdSense monetarisiert wird.
Diese Idee ist in der Regel auch anfänglich sehr erfolgreich und es lassen sich schnell einige Euros verdienen. Allerdings können für Publisher schnell einige Problemstellungen auftreten, die ein Einnahmewachstum verhindern.
Auf der einen Seite steht das teure AdSense Keyword, das naturgemäß auch andere Interessenten anlockt und schnell zu verstärkter Konkurrenz führt. Auf der anderen Seite steht der Publisher, der zum einen härter um gute Platzierungen kämpfen muß und zugleich schnell feststellen wird, dass mit jeder Steigerung der Besucherzahlen auch der eCPM fällt.
Einige Publisher planen Wachstumsstrategien und lassen dabei das Gesetz der “Angebot und Nachfrage” außer Acht. AdWords und AdSense basieren auf diesem System und für Online Publisher bedeutet dieses, dass immer ausreichend gut bezahltes Inventar vorhanden sein muss. So kann es eben sein, dass die ersten 5000 Page Views täglich einen durchschnittlichen eCPM von 5 Euro erzielen, dieser sich aber schnell auf 3-4 Euro bei einem Wachstum der Besucherzahlen senkt. In solchen Fällen tritt einfach irgendwann ein kontextueller Inventarmangel auf, der dazu führt, dass Anzeigen ausgespielt werden, die weniger zum eigentlichen Inhalt der Seite passen. Diese Anzeigen verringern somit auch meistens die Klickrate.
Die Regel des “Angebots und der Nachfrage” lernen einige Publisher leider immer wieder kennen, denn selbst wenn man als Webseitenbetreiber derzeitig gute Einnahmen erzielt, dann heißt es nicht, dass dieser Zustand so für alle Zeiten bestehen bleibt. Einige Themenbereiche kämpfen mit steigender Konkurrenz und im Laufe der Zeit senkt sich für alle Publisher der durchschnittliche CPC, da ein Überangebot an Inventar vorhanden ist. Keine Top-Platzierungen in den Suchmaschinen können diesem Umstand Abhilfe schaffen.



