AdSense Optimierung – nicht immer erfolgreich
Montag, 15 März 2010
Ausnahmen bestätigen die Regel – AdSense Optimierung
Wir haben im Laufe unserer zahlreichen Projekte und während der Zeit bei Google sehr viel über verschiedene Optimierungsstrategien und erfolgreiche Beispiele gelernt. Alle diese Strategien basieren auf wahrnehmungspsychologischen Gestzmäßigkeiten, die immer zum gleichen Resultat führen sollen – einem Anstieg der Werbeeinnahmen. Die AdSense Heatmap zum Beispiel suggeriert uns, dass Platzierungen im Content oder im oberen Bereich der Seite die besten Klickraten erzielen. Ist das wirklich so? Leider mussten wir feststellen, dass nicht in jedem Fall ein Anstieg der Klickrate zu erzielen ist.
Zwar ist die Quote relativ gering und beträgt nach unseren Erfahrungen unter 10%, aber einige Webseiten verlangen eine andere Herangehensweise, die nicht auf denen von Google propagierten Implementierungsempfehlungen basiert. So konnten wir bei zwei Projekten feststellen, dass eine eigentlich erfolgsversprechende Platzierung im oberen Bereich der Seite zu keinem signifikanten Veränderungen in der Klickrate führte.
Der Content beider Seiten bestand überwiegend aus kleinen Icons. Der mangelnde Anstieg der Klickrate lässt sich unseren Augen nur doch folgendes Phänomen begründen:
Das Auge fixiert Bild- und Videomaterial gemäß verschiedener psychologischer Untersuchen zuerst. Bei den Einbindungen oberhalb der Icons handelte es sich in beiden Fällen um Textanzeigen. Es ist davon auszugehen, dass die User bei Aufruf der Seite zuerst die Icons mit Ihren Augen fixiert haben. In der westlichen Welt herrscht eine Lesfluss vor, der stets von links nach rechts und von oben nach unten verläuft. Es ist somit sehr wahrscheinlich, dass die implementierten Anzeigen einfach übersprungen wurden und die User nach der Perzeption der Icons einfach den Lesfluss unterhalb der besagten Icon fortgesetzt haben. In solchen Fällen kann nur eine nachträgliche Anpassung zum gewünschten Erfolg führen. Die nachträgliche Verschiebung der Werbeanzeigen nach unten führte tatsächlich zu den erwarteten Erfolgen.
Die Erfahrungen haben uns wieder einaml bestätigt, dass ein Vergleich von verschiedenen Webseiten sehr schwer und bei der Optimierung das Layout der Seite bzw. verschiedene Seitenelemente berücksichtigt werden müssen.



