Werbewahrnehmung im Wandel

Es werden neue Tricks erforderlich

Es gibt viele psychologsiche Gesetzmäßigkeiten, die uns jeden Tag wieder helfen, die Seite von unseren Publisher erfolgreich zu optimieren.

Folgt man diesen Gesetzmäßigkeiten und platziert z.B. Anzeigen im linken Bereich der Seiten, dann steigen die Einnahmen an. Nicht immer! Wieso sollte die Klickrate aber nicht ansteigen, wenn man die Google Heatmap befolgt und Anzeigen links oder gar im Content platziert.

Der Grund dafür ist eine Änderdung des Besucherverhaltes, das aufgrund von Gewohnheit und Kenntnis der verschieden Werbeformate zu einem abweichenden Verhalten führt. Auch wenn es noch viele Menschen gibt, die stets behaupten, dass sie nicht auf Werbung klicken würden und sich in Wirklichkeit nicht darüber bewußt sind, welche Formen Werbung im Internet annehmen kann – immer mehr Internetuser wissen, dass Ihnen Werbung präsentiert wird. Natürlich werden auch weiterhin viele Benutzer diese Werbeformate klicken, aber die Zahl irrtümlicher Klicks wird abnehmen, sofern sich nicht neue perfide Tarnungsmöglichkeiten ergeben.

Mittlerweile erkennen immer mehr User, was Werbeinhalte sind und was nicht. Vor allem auf Seiten, die sie häufig besuchen und deshalb unter Bannerblindheit leiden.

Diese Veränderung im Verhalten der User konnten wir immer wieder beobachten. Zwar lassen sich nur kleine Veränderungen messen, aber grundsätzlich ist ein solcher Abfall weltweit messbar.

Diese Erkenntnis ist aber kein Grund zur Verzweifelung, denn einige Methoden helfen, dieser Werbereaktanz entgegenzuwirken.

Immer mehr Publisher verstehen, dass bei klickbasierten Anzeigen die Positionierung eine große Rolle spielt und werden mittel- und langfristig Anzeigen mehr in den Content oder auf die linke Seite verlagern. Zukünftig werden immer mehr Seitenlayouts unter Berücksichtigung der Platzierungerkenntnisse so entworfen werden, dass der Content oder die Werbung sich links befinden wird, um die maximal mögliche Klickrate zu erzielen (Beispiel: spiegel.de).

Kurzfristig wird dieses auch die gewünschten Erfolge erzielen, die aber mittel- und langfristig in einem Abfall der Klickraten enden werden.

Der Grund hierfür ist einfach die Gewohnheit. Internetnutzer werden lernen, dass Anzeigen auf der linken Seite platziert sind und diese Erkenntnis wird sich unbewußt manifestieren. Vielleicht wird dann wieder ein Trend in die entgegengesetzte Richtung entstehen.

Wir konnten die besagte Veränderung schon in Bezug auf Anzeigenränder feststellen. Bisher galt stets die Regel, dass Anzeigenränder die Klickrate reduzieren. Seit einiger Zeit haben wir nun aber Beispiele gesehen, die eher das Gegenteil bewirkten.

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